Meg Stuart
Damaged Goods
Jozef Wouters/Decoratelier
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TAGES-ANZEIGER, Radikale Körperforscherin - Andreas Tobler (22/01/14) [ German ]
TANZ, Choreografin des Jahres Meg Stuart - Elena Phillip (15/08/14) [ German ]

Choreografin des Jahres Meg Stuart (Jahrbuch 2014)

Meg Stuart als Jägerin in eigener Sache: Hunter

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Hunter ist ihr erstes abendfüllendes, von ihr selbst gezeigtes Solo. Ein persönliches Inventar, voller Bewegungen und Ausdrucksmittel, voller Zitate und Ideen künstlerischer Vorbilder, voller Familiengeschichten und Erinnerungen. Skulptur, Ritual und Selbstporträt zugleich. Stuart spricht von einem Verdauungsvorgang – einer Verarbeitung all der Einflüsse, die ihre Psyche und Physis durchziehen. Hunter ist das intime Gegenstück zur ihrer Recherche in Monumentalität, Built to Last (2012), die sie selbst als kollektives Archiv beschreibt. Nun steht sie also alleine auf der Bühne. Scheinbar alleine, muss man sagen – ist sie in Hunter doch umhüllt von den Schöpfungen ihrer Co-Kreateure, teils langjähriger Weggefährten wie Barbara Ehnes (Bühne), Claudia Hill (Kostüme), Jan Maertens (Licht), Vincent Malstaf (Sound), Jeroen Peeters (Dramaturgie) und Chris Kondek (Video). Ausgesetztsein und Geborgenheit: Hunter spiegelt eine der binären Oppositionen wider, die Meg Stuarts Werk durchziehen.

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Spielräume hat Meg Stuart genug, ebenso die Energie, sie zu erkunden, auch wenn sie mitunter fragil, fast durchscheinend wirkt. In Hunter, ihrer persönlichen Tanzbilanz, beschwört sie noch einmal die Geister der Vergangenheit, aber auf versöhnliche Weise. Die Erfahrung existenzieller Geworfenheit, die so viele ihrer Arbeiten kennzeichnet, wirkt gemildert, und die Bühnenwelt scheint bisweilen in das Licht eines sommerlichen Spätnachmittags getaucht. Hunter ist zwar ein Abschluss, aber zugleich ein Neubeginn – ein Durchgangsstadium und Sammelpunkt von Energien. Für kommende Abstecher auf andere Wahrnehmungsebenen.

DEUTSCHLANDFUNK, Mikroskopische Tänze - Franziska Buhre (27/03/14) [ German ]
TAGESSPIEGEL, The crack in my body - Sandra Luzina (28/03/14)
TAZ, The choreographic principle of the collage Taz - Katrin Bettina Müller (28/03/14)
BERLINER ZEITUNG, In Fellstiefeln singt Meg Stuart sogar - Michaela Schlagenwerth (28/03/14) [ German ]
MOUVEMENT n° 73, Sketches/Notebook - Jean-Marc Adolphe (10/03/2014) [ French ]
DIE DEUTSCHE BÜHNE, The worlds of Meg Stuart - Anna Volkland (27/03/14)
DIE DEUTSCHE BÜHNE, Les mondes de Meg Stuart - Anna Volkland (27/03/14) [ French ]
P.S., Slalom - Thierry Frochaux (25/09/14) [ German ]
DE STANDAARD, Meg Stuart's sensational hall of mirrors, Charlotte de Somviele
UTOPIA PARKWAY, Beautiful cutting up and reassembling the past: ‘Hunter’ by Meg Stuart/Damaged Goods
DFDanse, Un chef d’oeuvre peut en cacher un autre, Margot Cascarre (15/05/14) [ French ]
Voir.ca, Danse libre sur musique grandiose, Philippe Couture (15/05/14) [ French ]
TAZ, Le collage comme principe chorégraphique - Katrin Bettina Müller (28/03/14) [ French ]
TAGESSPIEGEL, La déchirure dans mon corps - Sandra Luzina (28/03/14) [ French ]

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