Meg Stuart
Damaged Goods
Jozef Wouters/Decoratelier
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TAGES-ANZEIGER, Radikale Körperforscherin - Andreas Tobler (22/01/14) [ German ]
TANZ, Choreografin des Jahres Meg Stuart - Elena Phillip (15/08/14) [ German ]
DEUTSCHLANDFUNK, Mikroskopische Tänze - Franziska Buhre (27/03/14) [ German ]
TAGESSPIEGEL, The crack in my body - Sandra Luzina (28/03/14)
TAZ, The choreographic principle of the collage Taz - Katrin Bettina Müller (28/03/14)
BERLINER ZEITUNG, In Fellstiefeln singt Meg Stuart sogar - Michaela Schlagenwerth (28/03/14) [ German ]
MOUVEMENT n° 73, Sketches/Notebook - Jean-Marc Adolphe (10/03/2014) [ French ]
DIE DEUTSCHE BÜHNE, The worlds of Meg Stuart - Anna Volkland (27/03/14)
DIE DEUTSCHE BÜHNE, Les mondes de Meg Stuart - Anna Volkland (27/03/14) [ French ]
P.S., Slalom - Thierry Frochaux (25/09/14) [ German ]

Meg Stuart unternimmt in ihrem Solo Hunter das Wagnis einer Selbstreflexion, die sich über ein gesamtes Leben als mittlerweile gefeierte Künstlerin erstreckt. Ein hochphilosophisches Unterfangen, das in der intellektuellen Nachbearbeitung den fast grösseren Spass bereitet als das bare Zusehen.

Hunter ist sehr stark intuitiv und assoziativ und von fast schon tröstlicher Gewissheit, dass selbst jemand wie Meg Stuart, die es sich gewohnt ist, künstlerisch mit Tatsachen und Aussagen umzugehen, es nicht schafft, ein Leben, das keinem schematisch vorgegebenen und konsequent durchgezogenen Karriereplan folgt, selbst im Nachhinein als gerade auf einer Schnur aufgereihte Perlenkette darzustellen. Ein Chaos im positiven Sinne. Sehr vieles, in den Gedankengängen, den Blicken nach (weiblichen) Vorbildern und der unterschiedlichen öffentlichen Rezeption darauf, in den Emotionen, den Erfolgen, Niederlagen bis mittleren Katastrophen spielen sich in der Realität nicht schön praktisch brav zeitlich hintereinander ab. Die Not des kommerziellen Überlebens, meist als einengender Zwang erlebt, kann nach Hunter genauso gut als Hilfestellung gesehen werden, die einen kreativen Freigeist dazu anhält, Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Wie bereits ihr letztes kleines im Fabriktheater gezeigtes Stück The Fault Lines zeigt auch das Solo «Hunter» eine sehr viel deutlichere Verortung in der Performance, die aus der Bildenden Kunst kommt – und quasi systemimmanent die Kritik am herrschenden Kunstzirkus mitmeint. Nie unterwirft Meg Stuart in dieser Arbeit ihren Plan einer künstlerischen Bearbeitung einer allfälligen Publikumserwartung oder gar Gefallssucht. Die teilweise starke Symbolhaftigkeit beispielsweise der Materialien, die in ihrer haptischen Beschaffenheit allein schon Geschichten und Emotionen darstellen und übertragen, vereinfachen das grundsätzlich gut funktionierende Verständnis für diesen performativen Slalomkurs durch ein gelebtes Leben.

DE STANDAARD, Meg Stuart's sensational hall of mirrors, Charlotte de Somviele
UTOPIA PARKWAY, Beautiful cutting up and reassembling the past: ‘Hunter’ by Meg Stuart/Damaged Goods
DFDanse, Un chef d’oeuvre peut en cacher un autre, Margot Cascarre (15/05/14) [ French ]
Voir.ca, Danse libre sur musique grandiose, Philippe Couture (15/05/14) [ French ]
TAZ, Le collage comme principe chorégraphique - Katrin Bettina Müller (28/03/14) [ French ]
TAGESSPIEGEL, La déchirure dans mon corps - Sandra Luzina (28/03/14) [ French ]

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